Allgemeine Geschäftsbedingungen

AGB der RC Entrümpelung, Haltenhoffstraße 199, 30419 Hannover – Stand: 2026

§ 1 Geltungsbereich

(1) Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) gelten für alle Verträge zwischen der RC Entrümpelung (nachfolgend „Auftragnehmer") und ihren Kunden (nachfolgend „Auftraggeber") über Entrümpelungen, Haushaltsauflösungen, Wohnungsauflösungen, Geschäftsauflösungen, Entkernungen, Demontagen, Transporte, Schrottabholungen, Tatortreinigungen und vergleichbare Leistungen.

(2) Abweichende Bedingungen des Auftraggebers werden nur dann Vertragsbestandteil, wenn der Auftragnehmer ihnen schriftlich zustimmt.

§ 2 Vertragsschluss und Angebot

(1) Die Darstellung der Leistungen auf der Website ist kein bindendes Angebot, sondern eine Einladung zur Angebotsabgabe.

(2) Nach einer kostenlosen Besichtigung vor Ort erstellt der Auftragnehmer ein schriftliches Festpreisangebot. Der Vertrag kommt zustande, sobald der Auftraggeber das Angebot schriftlich, per E-Mail, per WhatsApp oder mündlich bestätigt.

(3) Änderungen des Leistungsumfangs nach Vertragsabschluss bedürfen der Textform und können zu einer Anpassung des Preises führen.

§ 3 Leistungsumfang

(1) Der Auftragnehmer erbringt die im Angebot beschriebenen Leistungen fachgerecht und entsprechend den anerkannten Regeln der Technik.

(2) Im Leistungsumfang enthalten sind – soweit vereinbart:

(3) Nicht enthalten sind, sofern nicht ausdrücklich vereinbart: Grundreinigung, Sonderabfallentsorgung, Schadstoffsanierung (z. B. Asbest), Demontage tragender Bauteile, Gerüstbau.

§ 4 Pflichten des Auftraggebers

(1) Der Auftraggeber stellt sicher, dass der Auftragnehmer zum vereinbarten Termin freien Zugang zu den zu räumenden Räumlichkeiten hat.

(2) Der Auftraggeber weist vor Beginn der Arbeiten auf alle Gegenstände hin, die nicht entsorgt werden sollen. Nach Abschluss der Arbeiten ist eine Rückholung nicht mehr möglich.

(3) Der Auftraggeber informiert über besondere Gefahren (z. B. Schimmel, Messie-Wohnung, Schadstoffe, unsichere Bausubstanz) im Vorfeld.

(4) Wertvolle Gegenstände wie Bargeld, Schmuck, Wertpapiere oder persönliche Dokumente entfernt der Auftraggeber vor Arbeitsbeginn oder kennzeichnet diese deutlich.

§ 5 Preise und Zahlungsbedingungen

(1) Die Preise ergeben sich aus dem Festpreisangebot und sind – soweit nicht anders vereinbart – Endpreise inklusive gesetzlicher Umsatzsteuer.

(2) Die Zahlung erfolgt wahlweise in bar nach Arbeitsende oder per Überweisung innerhalb von 7 Tagen nach Rechnungsstellung.

(3) Bei Großaufträgen (über 2.000 €) kann eine Anzahlung von bis zu 30 % vereinbart werden.

(4) Erlöse aus Wertanrechnungen (Antiquitäten, Altmetall, Schmuck etc.) werden direkt vom Entrümpelungspreis abgezogen.

§ 6 Termine und Fristen

(1) Vereinbarte Termine sind verbindlich. Kann der Auftragnehmer einen Termin aus Gründen, die er nicht zu vertreten hat (z. B. höhere Gewalt, Krankheit, Straßensperrung), nicht einhalten, informiert er den Auftraggeber unverzüglich und bietet einen Ersatztermin an.

(2) Sagt der Auftraggeber weniger als 48 Stunden vor Beginn ab, kann eine Ausfallpauschale von 15 % der Auftragssumme, mindestens jedoch 100 €, berechnet werden.

§ 7 Haftung

(1) Der Auftragnehmer verfügt über eine Betriebshaftpflichtversicherung.

(2) Für Schäden aus der Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit haftet der Auftragnehmer unbeschränkt.

(3) Für sonstige Schäden haftet der Auftragnehmer nur bei Vorsatz und grober Fahrlässigkeit; bei einfacher Fahrlässigkeit nur bei Verletzung wesentlicher Vertragspflichten (Kardinalpflichten) und nur in Höhe des vertragstypischen, vorhersehbaren Schadens.

(4) Die Haftung für den Verlust oder die Beschädigung von Gegenständen, auf die der Auftraggeber gemäß § 4 Abs. 2 nicht hingewiesen hat, ist ausgeschlossen.

§ 8 Eigentumsübergang bei Räumgut

Mit Beginn der Räumung geht das Eigentum an allen zu entsorgenden Gegenständen auf den Auftragnehmer über, soweit der Auftraggeber diese nicht ausdrücklich zurückbehält. Der Auftragnehmer ist berechtigt, verwertbare Gegenstände zu veräußern; der Erlös verbleibt – soweit nicht im Rahmen der Wertanrechnung berücksichtigt – beim Auftragnehmer.

§ 9 Widerrufsrecht für Verbraucher

(1) Verbraucher haben bei Verträgen, die außerhalb von Geschäftsräumen oder im Fernabsatz geschlossen wurden, ein 14-tägiges Widerrufsrecht gemäß §§ 312g, 355 BGB.

(2) Der Widerruf ist in Textform (z. B. E-Mail) an die im Impressum genannte Adresse zu richten.

(3) Möchte der Auftraggeber, dass die Leistung während der Widerrufsfrist beginnt, ist eine entsprechende Erklärung erforderlich. In diesem Fall hat der Auftraggeber im Fall eines Widerrufs einen angemessenen Betrag für die bereits erbrachten Leistungen zu zahlen.

§ 10 Datenschutz

Die Verarbeitung personenbezogener Daten richtet sich nach unserer Datenschutzerklärung.

§ 11 Schlussbestimmungen

(1) Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland unter Ausschluss des UN-Kaufrechts.

(2) Gerichtsstand ist – soweit gesetzlich zulässig – Hannover.

(3) Sollten einzelne Bestimmungen dieser AGB unwirksam sein, bleibt die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen unberührt. An die Stelle der unwirksamen Bestimmung tritt eine wirksame Regelung, die dem wirtschaftlichen Zweck der unwirksamen Bestimmung am nächsten kommt.

Hinweis: Diese AGB sind eine Vorlage und ersetzen keine rechtliche Beratung. Vor Veröffentlichung empfehlen wir die Prüfung durch einen Fachanwalt für Wirtschaftsrecht oder eine Rechtsberatungsstelle (z. B. IHK Hannover).

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